Zwischen all den Menschen, die scheinbar wissen, wohin sie gehen, steht jemand, der noch sucht.
„Ein Leben wie alle anderen“ erzählt von dem Wunsch, einfach anzukommen –
im eigenen Kopf, im eigenen Leben.
Ein leiser Song über Zweifel, Vergleiche und die Hoffnung,
dass man vielleicht näher dran ist, als man glaubt.
Strophe 1
Ich seh die Menschen draußen lachen,
sie laufen leicht durch ihren Tag.
Und ich frag mich, warum mein Herz
so schwer ist wie ein Stein im Magen.
Alle reden von Zukunftsplänen,
von Träumen, die sich endlich erfüllen.
Und ich steh irgendwo dazwischen,
weiß nicht mal, wo ich eigentlich hin will.
Vor-Refrain
Ich kämpf mich durch jede Stunde,
doch es fühlt sich an wie Stillstand.
Und manchmal frag ich mich leise:
Werd ich jemals ankommen wie sie?
Refrain
Ich will ein Leben wie alle anderen,
eins, das sich nicht dauernd falsch anfühlt.
Ich will auch mal sagen können:
„Mir geht’s gut“, und dass es wirklich stimmt.
Ich will ein Zuhause in mir finden,
nicht immer auf der Flucht vor mir selbst.
Ich will ein Leben wie alle anderen —
warum fühlt es sich so weit entfernt an?
Strophe 2
Ich seh Beziehungen entstehen,
Freundschaften, die tragen und halten.
Und ich frag mich, warum meine Welt
so oft im Schatten stehen bleibt.
Ich geb mein Bestes, jeden Tag,
doch irgendwie reicht’s nie ganz.
Ich wünsch mir nur ein kleines Stück
von dem Licht, das andere so leicht fangen.
Vor-Refrain
Und wenn die Nacht wieder leiser wird,
hör ich meine Zweifel im Dunkeln.
Doch irgendwo in all dem Lärm
schlägt mein Herz und sagt: „Gib nicht auf.“
Refrain
Ich will ein Leben wie alle anderen,
eins, das mich nicht ständig zerreißt.
Ich will auch mal morgens aufwachen
und fühlen, dass etwas besser wird als gestern.
Ich will ein bisschen Frieden im Kopf,
ein bisschen Liebe, die bleibt.
Ich will ein Leben wie alle anderen —
wann ist es endlich so weit?
Überleitung
Vielleicht braucht Glück nur Mut,
vielleicht wächst Hoffnung langsam.
Vielleicht bin ich näher dran,
als ich es heute sehen kann.
Und vielleicht, ganz vielleicht,
wartet mein Leben schon auf mich —
ich muss nur noch hingehen.
Letzter Refrain
Ich will ein Leben wie alle anderen,
und vielleicht schaff ich es irgendwann.
Ein Leben, das mich trägt und fühlt,
wie ein Zuhause, das ich selber baue.
Ich will ein Morgen, das mir glaubt,
wenn ich sage, dass es gut sein kann.
Ich will ein Leben wie alle anderen —
und ich geb mich nicht mehr auf.
Ein Raum, ein Bett, ein stiller Moment –
und Gedanken, die nicht leiser werden.
„Einsamkeit“ erzählt von der Art von Alleinsein,
die man nicht sieht, aber jeden Tag spürt.
Ein leiser Song über Nähe, die fehlt –
und über das, was bleibt, wenn alles andere still wird.
Strophe 1
Es ist still in meinem Zimmer,
doch die Stille ist nicht leer.
Sie trägt die Stimmen meiner Zweifel,
sie wiegt schwer, so unendlich schwer.
Kein Lachen in den Wänden,
nur das Ticken meiner Zeit.
Ich schau aus meinem Fenster,
doch der Tag zieht kalt vorbei.
Strophe 2
Ich geh durch volle Straßen,
und fühl mich doch allein.
Menschen reden, leben weiter,
ich bleib unsichtbar, klein.
Jede Stimme ein Echo,
das nicht zu mir gehört.
Ich ruf – doch keiner hört mich.
Ich hab mich wohl verstellt, verirrt.
Refrain
Einsamkeit, mein alter Freund,
du sitzt oft an meinem Tisch.
Du bringst Gedanken mit und Schatten,
ein bittersüßes Gleichgewicht.
Du bist da in guten Zeiten,
und schreist in dunkler Nacht.
Wenn alle Lichter draußen leuchten,
bist du’s, der bei mir wacht.
Strophe 3
Manchmal trag ich ein Lächeln,
das nie mein Eigen war.
Ich sag „Mir geht es bestens“,
doch fühl mich seltsam starr.
Die Nähe tut am meisten weh,
wenn sie nicht echt gemeint.
Ein Arm um meine Schulter –
doch mein Herz bleibt ungemein.
Überleitung
Ich hab’s versucht mit Ablenkung,
mit Liebe auf Abruf.
Mit Lärm, mit Licht, mit Flucht nach vorn –
doch du bist nie weit genug.
Denn du bist nicht nur Leere,
du bist Spiegel meiner Haut.
Du zeigst mir, wer ich bin geworden,
wenn keiner wirklich schaut.
Letzter Refrain
Einsamkeit, du bleibst ein Teil,
auch wenn ich nach dir schrei.
Du lehrst mich meine tiefsten Seiten,
auf schmerzhafte Art ganz frei.
Vielleicht bist du ein Kapitel,
nicht mein ganzes Lebensbild.
Doch heut Nacht bleibst du mein Atem,
mein Gedanke, der nicht stillt.
Eine Stimme in der Nacht –
und dahinter ein Mensch, den niemand wirklich kennt.
„Ich bin mehr als nur ein Klang“ erzählt von Nähe auf Distanz,
von Rollen, die man spielt, und von dem Wunsch,
endlich gesehen zu werden – ohne Maske, ohne Preis.
Ein leiser Song über Einsamkeit, Sehnsucht
und die Frage, wer bleibt, wenn das Gespräch endet.
Strophe 1
Jeden Abend sitz ich da,
mit Wein und Licht, ganz still, ganz nah
an einer Stimme, die mich sucht,
die Liebe seufzt, doch mich verflucht.
Ich flüst’re Sehnsucht in das Ohr
von Männern, die ich nie verlor.
Sie wollen Nähe, Spiel, Gefühl –
und ich geb’ alles – gegen viel zu viel.
Vor-Refrain
Doch wenn der Hörer fällt, bleibt nichts als Rauch,
die Wörter wehen – wie in einem Brauch.
Sie lieben mich in ihrer Fantasie,
doch keiner fragt: „Wer bist denn du, Marie?“
Refrain
Ich bin mehr als nur ein Klang in der Nacht,
mehr als ein Stöhnen auf Bestellung gemacht.
Ich bin ein Herz, das heimlich weint,
wenn es sich selbst in Stimmen verneint.
Ich geb’ so viel, doch bleib allein –
wer sieht mich wirklich, will bei mir sein?
Strophe 2
Mit neunzehn kam ich aus Lyon,
die Stadt war groß, mein Konto schon
fast leer, die Miete viel zu viel –
doch meine Stimme war mein Spiel.
Sie sagten, ich sei „soft, charmant“,
verkäuflich schön und elegant.
Ich spielte Rollen Nacht für Nacht,
doch keine davon hat mich je entfacht.
Vor-Refrain
Ich kenne Sehnsucht, doch nur fremd,
bin nie die, die man wirklich kennt.
Sie reden heiß, doch ich erfrier,
weil niemand fragt: „Was fühlst denn du, ma chérie?“
Refrain
Ich bin mehr als nur ein Klang in der Nacht,
mehr als ein Stöhnen auf Bestellung gemacht.
Ich bin ein Mensch mit Haut und Sinn,
der sich nach echter Nähe sehnt – ganz tief drin.
Ich geb’ so viel, doch bleib allein –
wer sieht mich wirklich, will bei mir sein?
Überleitung
Ich träum von Händen, die nicht kaufen,
von Augen, die nicht nur rauf- und runterlaufen.
Von einem Kuss, der nicht gespielt,
von Liebe, die nicht einfach nur zielt.
Strophe 3
Vielleicht bin ich auch selbst gefangen
in Rollen, die zu eng mir hangen.
Doch wenn ich eines wirklich will,
dann einen, der bleibt, wenn alles still.
Kein Kunde, kein Vertrag, kein Lohn,
nur Herz an Herz – nicht nur am Telefon.
Refrain
Ich bin mehr als nur ein Klang in der Nacht,
mehr als ein Seufzen, das für Fremde erwacht.
Ich bin Marie, ich leb und fühl,
doch meine Welt ist oft zu kühl.
Ich geb’ so viel, doch bleib allein –
wer sieht mich wirklich, will bei mir sein?
Schluss
„Bonsoir, ici Marie...“
Ein weiterer Abend.
Ein weiteres Spiel.
Vielleicht hört irgendwann jemand...
mich.