
Danke für Schutz
Ein Raum ist da.
Ein Platz auch.
Aber er fühlt sich nicht an wie deiner.
„Danke für Schutz“ bewegt sich zwischen Dankbarkeit und dem leisen Gefühl, trotzdem nicht wirklich dazuzugehören.
Zwischen System und Selbst, zwischen Anpassung und dem Wunsch, einfach sein zu dürfen.
Kein Angriff. Kein Lärm.
Nur eine Wahrheit, die stehen bleibt.
Und vielleicht genau deshalb wirkt.
Between the Beat
Zwischen Asphalt und Bass entsteht ein Raum, den man nicht erklären kann.
Ein Ort, an dem Herkunft keine Rolle spielt und Stimmen aus verschiedenen Welten im gleichen Takt schlagen.
Der Song erzählt von Chaos, Erinnerung und dem Versuch, seinen eigenen Platz zwischen Vergangenheit und Veränderung zu finden.
Laut, ehrlich und ohne klare Linien – genau dort, wo Musik mehr verbindet als Worte es je könnten.
Kein Statement. Kein Lager.
Nur Bewegung.
Zwischen dem, was war –
und dem, was dich weiterträgt.
Strophe 1 – German
Zu viele Nächte im Neonlicht
Bier auf dem Boden, zerbrochenes Gesicht
der Rauch hing tief, die Luft war schwer
und jeder wusste, gleich knallt’s hier
Vor-Refrain – Danish
Det var mig, jeg skjuler det ikke
men jeg bærer det nu på en anden måde
jeg løber ikke længere væk
men rytmen kalder stadig på mig
Refrain – English
Between the pavement and the beat
we find the things they never see
when the world forgets our name
we’re louder than their game
Between the chaos and the light
we keep running through the night
even if we fall apart
we won’t stop, we won’t stop
Strophe 2 – Russian
Чернила глубоко под кожей
каждая линия помнит всё
без гордости, без стыда
просто прошлое, что со мной
Я больше не делю мир на два
нет "мы против них" как тогда
слишком много сломано зря
теперь я делаю шаг назад
Vor-Refrain – French
Je ne cours plus comme avant
mais le rythme reste présent
dans le bruit je me perds encore
même si je tiens plus fort
Refrain – Arabic
بين الرصيف والإيقاع
نجد ما لا يراه أحد
حين ينسى العالم وجودنا
نكون أعلى من صوته
بين الفوضى والنور
يسقط الشك من وجوهنا
ولا نتوقف الآن
حتى لو انهار كل شيء
Überleitung – Mandarin
她已经在床上安静入睡
呼吸轻轻,世界很慢
我站在门外停了一会
不知道该往哪里走
没有口号,没有过去
只有现在在拉住我
如果一切开始崩塌
这声音还在我心里
Letzter Refrain – German
Zwischen Ruhe und Rückfall steh ich hier
ein Teil bleibt, ein Teil geht mit mir
ich hab mich geändert, doch nicht ganz
der alte Takt zieht mich wieder in den Tanz
doch ich dreh mich um und geh zurück
zu dem, was jetzt mein Leben ist
DNS im Nebel
„DNS im Nebel“ erzählt von einem Moment, den man nicht sehen kann, obwohl alles längst bereit ist.
Zwischen gesetzten Records, wartenden Servern und unsichtbaren Wegen entsteht ein Zustand, in dem Realität und Wahrnehmung auseinanderlaufen.
Der Song bewegt sich zwischen Kontrolle und Ohnmacht – dort, wo man weiß, dass alles funktioniert, aber die Welt es noch nicht widerspiegelt.
Ein leiser Blick auf Geduld, Unsicherheit und das Gefühl, irgendwo schon angekommen zu sein, ohne es selbst greifen zu können.
Eine Momentaufnahme aus dem digitalen Raum – irgendwo zwischen Anfrage und Antwort.
Strophe 1
Ich hab die Server auf Linie gebracht,
die Records gesetzt, hab an alles gedacht,
Plesk sagt „läuft“, ich glaub ihm sogar –
doch draußen im Netz bin ich unsichtbar.
Die IP steht fest wie ein Zeichen aus Stein,
doch irgendwo hängt noch ein Echo von mein,
ich weiß, dass ich recht hab, ich fühl es genau –
doch die Welt sagt mir einfach nur: „noch nicht… ciao.“
Vor-Refrain
Und ich klick mich durch die Leere,
jede Sekunde zieht sich schwerer,
alles ready – nur die Zeit sagt nein.
Refrain
Ich häng im DNS im Nebel,
zwischen jetzt und irgendwie,
meine Seite lebt im Kabel,
doch sie hängt im käsch der Zeit wie nie.
F5 bis meine Finger brennen,
alle Wege führen ins Nichts,
ich weiß, sie wird mich irgendwann kennen –
doch heut erreicht sie mich noch nicht.
Strophe 2
Ich wechsel jeden Wegweiser der mich führt,
jeder risooolva hat mich neu verwirrt,
Cloud sagt „gleich“, doch ich seh es nicht,
nur ein Schatten antwortet mir ins Gesicht.
Zeit klebt fest wie ein alter Fluch,
jede Stunde zieht sich wie ein Versuch,
ich seh sie schon laufen, ich schwör es dir –
doch nur nicht von genau hier.
Vor-Refrain
Und ich wart zwischen den Welten,
wo die Signale sich langsam melden,
alles stimmt – nur keiner sieht’s.
Refrain
Ich häng im DNS im Nebel,
zwischen jetzt und irgendwie,
meine Seite lebt im Kabel,
doch sie hängt im käsch der Zeit wie nie.
F5 bis meine Finger brennen,
Router aus und wieder Licht,
ich weiß, sie wird mich irgendwann kennen –
doch heut erreicht sie mich noch nicht.
Übrerleitung
Vielleicht bin ich schon online irgendwo,
in ‘nem Raum, den ich selber nie seh so,
vielleicht lädt sie grad jemand, den ich nicht kenn –
nur ich komm einfach selbst nicht rein.
Schluss
Und wenn der Nebel endlich fällt,
und mich die erste Anfrage hält,
dann weiß ich: ich war nie wirklich weg –
nur unterwegs durchs ganze Netz.
Nicht nur Wachstum
„Nicht nur Wachstum“ stellt eine leise, aber unbequeme Frage:
Was passiert mit denen, die nicht mithalten können – in einem System, das ständig mehr verlangt?
Zwischen Leistungsdruck, Fortschritt und persönlicher Verantwortung bewegt sich der Song entlang der Grenze zwischen dem, was möglich ist, und dem, was auf der Strecke bleibt.
Er erkennt an, dass Wettbewerb Innovation schafft – stellt aber gleichzeitig infrage, welchen Preis wir dafür zahlen.
Ohne einfache Antworten zu liefern, zeichnet der Track ein Bild von einer Welt, in der weniger Wachstum nicht Verlust bedeuten muss – sondern vielleicht eine andere Form von Fairness.
Ein ruhiger, reflektierter Blick auf ein System, das wir alle mittragen – bewusst oder nicht.
Strophe 1
Ich bin groß geworden mit dem Satz: „Leistung lohnt sich schon“
Wenn du schneller bist als andere, dann kommst du weiter nach vorn
Und das stimmt auch oft, ich hab es selbst erlebt
Doch ich hab auch gesehen, wer dabei auf der Strecke steht
Du kannst alles werden, sagen sie dir ins Gesicht
Doch sie sagen nicht, dass es für viele einfach nicht reicht
Wenn zehn nach oben wollen, aber nur zwei Plätze frei
Dann ist Scheitern kein Zufall, sondern Teil der Partei
Vor-Refrain
Und ich sag nicht, dass das alles falsch ist
Fortschritt kommt oft aus genau diesem Druck
Doch ich frag mich leise, wenn ich ehrlich bin:
Wie viel davon ist Leben – und wie viel nur Zwang und Glück?
Refrain
Vielleicht ist weniger Wachstum nicht weniger wert
Vielleicht ist langsamer gehen kein Rückwärts, sondern fair
Wenn wir anfangen, gemeinsam zu entscheiden
Statt nur still in vorgegebenen Linien zu bleiben
Dann geht es nicht darum, alles gleich zu machen
Sondern darum, dass nicht wenige über viele wachen
Strophe 2
Ich hab Orte gesehen, wo man Dinge anders denkt
Wo nicht nur der Gewinn, sondern der Bedarf das Handeln lenkt
Wo Energie nicht billig ist, sondern bewusst gewählt
Und nicht jede Entscheidung nur nach Rendite zählt
Doch auch dort ist nicht alles einfach oder klar
Diskussionen dauern länger, Kompromisse sind da
Manchmal fehlt Tempo, manchmal fehlt Mut
Und nicht jede Idee funktioniert wirklich gut
Vor-Refrain
Es gibt keine saubere Lösung, kein perfektes System
Auch das hier kann scheitern, wenn wir nicht verstehen
Dass Verantwortung mehr ist als ein schönes Wort
Und Beteiligung kein Selbstläufer ist vor Ort
Refrain
Vielleicht ist weniger Wachstum nicht weniger wert
Vielleicht ist langsamer gehen kein Rückwärts, sondern fair
Wenn wir anfangen, gemeinsam zu entscheiden
Und Verantwortung nicht mehr nur nach oben delegieren
Dann geht es nicht darum, alles gleich zu machen
Sondern darum, Macht nicht nur bei wenigen zu lassen
Strophe 3
Im alten Modell zählt oft, was sich verkaufen lässt
Nicht unbedingt das, was ein Leben wirklich hält
Pflege, Bildung, Umwelt – oft zu teuer gedacht
Während anderes Profit bringt, auch wenn es Schaden macht
Der Markt kann viel, das will ich gar nicht bestreiten
Er schafft Ideen, Geschwindigkeit, neue Möglichkeiten
Doch er kennt keine Grenze, außer die, die wir setzen
Und ohne Regeln wird er Menschen und Zukunft verletzen
Vor-Refrain
Ein anderes System heißt nicht: alles wird gut
Es heißt nur: wir versuchen es mit mehr gemeinsamer Hut
Mit mehr Blick auf Folgen, die später erst kommen
Und weniger darauf, was wir heute noch gewinnen können
Refrain
Vielleicht ist weniger Wachstum nicht weniger wert
Vielleicht ist langsamer gehen kein Rückwärts, sondern fair
Wenn wir anfangen, Grenzen bewusst zu ziehen
Und nicht jede Entscheidung am Profit zu orientieren
Dann geht es nicht darum, Freiheit zu verlieren
Sondern darum, sie für mehr Menschen zu garantieren
Überleitung
Es wird Konflikte geben, und sie hören nicht auf
Mehr Stimmen bedeuten auch mehr Streit im Verlauf
Und ja, es kostet Zeit, sich wirklich zu verstehen
Doch vielleicht ist genau das der Preis, den wir wählen
Nicht jede Freiheit bleibt, wie sie vorher war
Nicht jeder wird zufrieden, das ist völlig klar
Doch die Frage bleibt stehen, auch wenn sie unbequem ist:
Wem dient ein System – und wer trägt, was es ist?
Schluss
Ich such keine Antwort, die alles erklärt
Nur eine Richtung, die nicht nur wenigen gehört
Vielleicht ist der Weg nicht effizient, nicht perfekt
Doch wenigstens einer, der den Menschen nicht vergisst
„Rauch im Zimmer“ erzählt von der schmerzhaften Erfahrung, einem Freund beim langsamen Absturz zuzusehen. Zwischen Zigarettenrauch, dunklen Nächten und Ausreden verliert sich ein Mensch immer tiefer in seiner eigenen Sackgasse – während der Erzähler verzweifelt versucht zu helfen. Der Song handelt von Loyalität, Überforderung und der bitteren Erkenntnis, dass man jemanden lieben kann, ohne ihn retten zu können. Am Ende bleibt nur der Schritt zu gehen, bevor man selbst im gleichen Dunkel verschwindet. 🎵
Strophe 1
Dein Zimmer riecht nach kaltem Rauch
und nach Tagen ohne Morgen.
Der Bildschirm flimmert blaues Licht,
du sagst, die Welt hat dich verloren.
Der Kaffee steht seit Stunden kalt,
die Vorhänge sind zugezogen.
Du redest von den falschen Leuten,
die dich immer nur betrogen.
Vor-Refrain
Ich hab versucht, dich rauszuziehen
aus diesem Kreis aus Nacht und Lärm.
Doch jedes Wort fiel auf den Boden
und keiner hat es aufgewärmt.
Refrain
Du sagst, die Welt ist gegen dich,
doch ich seh nur, wie du verschwindest.
Zwischen Rauch und leeren Tagen
und Geschichten, die du erfindest.
Ich hab versucht, dein Licht zu finden,
hab fast mein eigenes verloren.
Manchmal kann man jemanden lieben
und ihn trotzdem nicht mehr tragen.
Strophe 2
Der Tisch voll Asche, leere Dosen,
du lachst über das nächste Morgen.
Sagst, die anderen hätten Chancen,
nur du wurdest falsch geboren.
Die Nächte werden immer länger,
deine Wut wird immer lauter.
Doch zwischen all den großen Worten
wird dein Zimmer immer kleiner.
Vor-Refrain
Ich hab gesehen, wie du fällst
und dachte noch, ich halt dich fest.
Doch wer nicht gehen will nach draußen,
der bleibt allein im eignen Nest.
Refrain
Du sagst, die Welt ist gegen dich,
doch ich seh nur, wie du verschwindest.
Zwischen Rauch und leeren Tagen
und Geschichten, die du erfindest.
Ich hab versucht, dein Licht zu finden,
hab fast mein eigenes verloren.
Manchmal kann man jemanden lieben
und ihn trotzdem nicht mehr tragen.
Überleitung
Vielleicht wachst du irgendwann auf
wenn der Rauch sich langsam legt.
Vielleicht findest du den Morgen,
der hier seit Jahren vor dir steht.
Und vielleicht denkst du dann zurück
an den Freund, der neben dir stand.
Der gegangen ist, bevor
er selbst im Dunkeln verschwand.
Letzter Refrain
Du sagst, die Welt ist gegen dich,
doch ich musste irgendwann gehen.
Man kann jemandem die Tür zeigen –
doch hindurch muss er selbst gehen.
„Der Raum“ ist eine Reise durch das eigene Bewusstsein. In einem inneren Raum begegnen sich drei Kräfte: das fühlende, rebellische Kind, der denkende Löwe, der Muster und Wahrheiten erkennt, und der stille Beobachter, der über allem steht. Der Song beschreibt den Versuch, Emotion, Verstand und Selbstwahrnehmung in Balance zu halten – und zeigt, dass selbst im inneren Chaos ein Kern existiert, der alles sieht und zusammenhält. 🧠✨
Strophe 1
In meinem Kopf steht ein weiter Raum
Kein Fenster, keine Wand aus Stein
Nur Nebel über kaltem Grund
Und irgendwo darin – bin ich allein
Doch wenn ich tiefer sehen will
Bewegt sich etwas im System
Drei Stimmen ohne Worte
Die mein ganzes Denken nehmen
Vor-Refrain
Und manchmal wird der Himmel dunkelblau
Die Fäden zieh'n sich durch die Nacht
Ich hör Gedanken lauter werden
Die keiner außer mir gemacht
Refrain
Da ist ein Kind aus Zorn und Feuer
Da ist ein Löwe, der alles versteht
Und über beiden steht der Beobachter
Der still über das Ganze geht
Der eine fühlt, der eine denkt
Der dritte hält das Gleichgewicht
Und wenn der Raum sich wieder öffnet
Dann finde ich zurück ins Licht
Strophe 2
Der Löwe sieht in jedem Muster
Eine Wahrheit, die sich zeigt
Er zieht die Fäden durch Gedanken
Bis die letzte Lüge schweigt
Doch wenn die Linien enger werden
Und die Logik alles frisst
Dann weiß ich, dass der Raum verdunkelt
Und kein Entkommen möglich ist
Vor-Refrain
Und irgendwo im Nebel steht
Das Kind, das niemals ruhig bleibt
Es brennt für alles, was noch zählt
Und alles, was die Welt vertreibt
Refrain
Da ist ein Kind aus Zorn und Feuer
Da ist ein Löwe, der alles versteht
Und über beiden steht der Beobachter
Der still über das Ganze geht
Der eine fühlt, der eine denkt
Der dritte hält das Gleichgewicht
Und wenn der Raum sich wieder öffnet
Dann finde ich zurück ins Licht
Überleitung
Und wenn die Mauern enger werden
Und der Himmel über mir zerbricht
Dann hebt der Beobachter den Blick
Und erinnert mich: ich bin das nicht
Ich bin der Raum zwischen den Stimmen
Die Ordnung im Gedankenmeer
Der, der sieht – was alle fühlen
Doch keiner sieht es so wie er
Letzter Refrain
Da ist ein Kind aus Zorn und Feuer
Da ist ein Löwe, der alles versteht
Und über beiden steht der Beobachter
Der ruhig durch die Stürme geht
Und wenn die Fäden wieder fallen
Und der Nebel leise weicht
Dann weiß ich: dieses innere Chaos
Ist genau das, was mich erreicht
Ein Ballon löst sich aus der Hand eines Kindes und steigt über eine Welt, die gleichzeitig laut, schön und verstörend ist.
Von oben sieht er Kriege, Fabriken, Mauern und Menschen, die aneinander vorbeileben.
Doch als der Wind ihn wieder zurück zur Erde trägt, begegnet er erneut einem Kind –
und plötzlich wirkt alles wieder einfacher.
Ein Lied über Perspektive, über das Staunen und darüber, was wir vielleicht vergessen haben, als wir erwachsen wurden.
Einleitung
Ich hing an einem Stand auf dem Jahrmarkt
Zwischen Spielzeug und Zuckerwatte
Ein Kind bleibt stehen
Zählt Münzen in seiner Hand
Der Verkäufer bindet den Faden fest
Und plötzlich gehöre ich ihm
Strophe 1
Wir laufen durch volle Straßen
Autos, Stimmen, Werbung überall
Das Kind hält meinen Faden hoch
Als hätte es einen Schatz gefunden
Doch der Knoten löst sich
Der Wind zieht stärker
Der Faden rutscht aus seiner Hand
Und ich steige über die Häuser
Das Kind wird kleiner unter mir
Bis ich es nicht mehr sehen kann
Refrain
Ich fliege über diese Welt
Und sehe, wie ihr miteinander lebt
Menschen schreien sich auf Straßen an
Während andere einfach weitergehen
Ich sehe Soldaten an Grenzen stehen
Und Raketen über dunklen Städten
Ich bin nur ein Ballon im Wind
Und verstehe eure Welt nicht
Strophe 2
Ich treibe über Fabriken
Rauch steigt in den Himmel
Der Fluss darunter ist grau
Und niemand scheint sich zu wundern
Ich sehe Wälder, die verschwinden
Maschinen fällen Baum für Baum
Lastwagen fahren Tag und Nacht
Und bringen alles irgendwohin
Auf einem Bildschirm sehe ich Zahlen
Menschen feiern steigende Kurse
Während andere ihre Häuser verlieren
Refrain
Ich fliege über diese Welt
Und sehe, wie ihr miteinander lebt
Zu viel Lärm und zu wenig Zuhören
Zu viel Besitz und zu wenig Zeit
Ihr baut Mauern aus Angst
Und nennt es Sicherheit
Doch von hier oben sieht man
Dass ihr alle auf derselben Erde lebt
Überleitung
Von hier oben gibt es keine Grenzen
Keine Flaggen, keine Linien
Nur Städte, Flüsse und Menschen
Die eigentlich zusammengehören
Strophe 3
Der Wind wird langsam schwächer
Ich sinke über einen kleinen Garten
Ein anderes Kind entdeckt mich
Und hebt meinen Faden auf
Es lacht einfach los
Und rennt über den Rasen
Als wäre ich das Größte auf der Welt
Letzter Refrain
Jetzt bin ich wieder nah am Boden
Und sehe die Welt durch Kinderaugen
Keine Kriege, keine Mauern
Nur Himmel über einem Ballon
Für dieses Kind bin ich ein Wunder
Nur Farbe, Luft und ein Stück Faden
Und für einen kleinen Moment
Ist die Welt genau richtig
Schluss
Das Kind hält meinen Faden fest
Und schaut nach oben in den Himmel
Und ich frage mich
Warum ihr Erwachsenen
Eine Welt baut
In der es irgendwann
Vielleicht keine Ballons mehr gibt
Die Straßen sind vielleicht leiser geworden, doch manche Rhythmen verschwinden nie. Zwischen alten Doc Martens im Schrank, einer Ukulele auf dem Knie und Erinnerungen an Nächte voller Offbeat lebt der Groove weiter. „Der Offbeat bleibt“ erzählt von Musik, die nicht von Parolen lebt, sondern von dem Gefühl, das sie in uns hinterlässt. Auch wenn die Stadt stiller geworden ist – der Rhythmus läuft weiter. Bald.
Strophe 1
Doc Martens schlafen still im Schrank
Staub tanzt leis im Sonnenrand
Die Straßen san heut nimmer laut
Doch irgendwo spielt no der Sound
Vor-Refrain
Und wenn der Abend langsam fallt
hör i den Offbeat durch die Stadt
Refrain
Heast, der Rhythmus geht ned fort
Der lebt no irgendwo im Wort
In jedem Schritt, in jedem Traum
Im klanen Zimmer voller Raum
Strophe 2
Ukulele auf dem Knie
De alten Grooves vergess i nie
Die Stadt is still, doch tief im Bauch
läuft dieser Ska no immer auch
Überleitung
Koane Parolen auf der Haut
koana der mehr laut Applaus braucht
Nur a Groove der leise sagt
dass Musik di weitertragt
Refrain
Heast, der Rhythmus geht ned fort
Der lebt no irgendwo im Wort
In jedem Schritt, in jedem Traum
Im klanen Zimmer voller Raum
Tagsüber trägt er Uniform und geht durch Straßen voller Regeln, Pflicht und Erwartungen. Doch wenn die Nacht kommt, das Neonlicht flackert und die Musik aus alten Boxen tropft, beginnt ein anderes Leben. Zwischen Spiegeln, Glitzer und einer Bühne voller Mut entdeckt Norbert eine Seite von sich, die lange verborgen war.
„Silva bei Nacht“ erzählt von der Freiheit, für ein paar Stunden jemand anderes – oder vielleicht zum ersten Mal wirklich man selbst – zu sein.
Strophe 1
Blaulicht flackert an da Wand
Parfum, Neon, schwerer Rauch
Norbert kummt mit seine Leit
nur a Einsatz, denkt er auch
Musik tropft aus alten Boxen
High Heels auf am Holzfußboden
und im Licht von dera Bühne
steht die Lola, lässig oben
Vor-Refrain
Sie sagt: "Heast, du schaust so ernst
oida, locker – schau di um"
und irgendwas in seinem Innern
wird auf einmal laut und stumm
Refrain
Tagsüber trägt er Uniform
steht für Ordnung, Pflicht und Macht
doch unter Neon, Spiegel, Glitzer
wird er Silva in da Nacht
Silva in da Nacht
Glitzer in da Luft
all der Druck in seiner Brust
holt zum ersten Mal Luft
Strophe 2
Lola zeigt ihm ihre Farben
Puder, Lippenstift und Mut
steht mit ihm vorm großen Spiegel
lacht und sagt: "Des steht da gut"
Jeder Schritt a kleines Beben
jeder Blick a neues Gfühl
und der Mann in seiner Uniform
merkt auf einmal, was er will
Refrain
Tagsüber trägt er Uniform
steht für Ordnung, Pflicht und Macht
doch unter Neon, Spiegel, Glitzer
wird er Silva in da Nacht
Silva in da Nacht
Heels auf Holz und Licht
all die Dinge, die er spürt
sagt er tagsüber halt ned
Überleitung
Zwischen Sirenen und Applaus
liegt a Leben, des ihn ruft
zwischen Spiegel, Puder, Lachen
holt er endlich wieder Luft
Letzter Refrain
Tagsüber geht er durch die Straßen
graues Licht im Morgengraun
doch sobald die Bühne glitzert
wird aus Norbert wieder Traum
Silva in da Nacht
Glitzer überall
und sein Herz, des viel zu lang
nur im Stillen schlagen wollt
Der Wecker klingelt um sechs vierzig. Kaffee, Bus, Arbeit, Supermarkt – und dann wieder von vorn. Kein großes Drama, kein großer Traum. Nur ein Leben, das leise weiterläuft, Tag für Tag.
„Sechs Vierzig“ erzählt von der stillen Routine eines ganz normalen Lebens – von den kleinen Momenten, die niemand bemerkt, und von der Frage, die manchmal kurz auftaucht und genauso schnell wieder verschwindet.
Strophe 1
Der Wecker klingelt um sechs vierzig
nicht zu früh, nicht zu spät
Er steht auf, ohne nachzudenken
weil es so jeden Morgen geht
Der Kaffee ist heiß, schmeckt wie immer
das Fenster beschlagen vom Licht
Der Nachbar steht unten und raucht
sie nicken sich zu
mehr passiert nicht
Strophe 2
Die Straße kennt seinen Schritt
der Bus kennt sein Gesicht
Die gleichen Menschen, die gleichen Plätze
nur die Werbung ändert sich
Jemand lässt die Tür fallen
er hält sie automatisch auf
Kein Danke, kein Blick
nicht aus Unhöflichkeit
es fällt einfach nicht auf
Refrain
Es ist kein gutes Leben
kein schlechtes
kein Plan, kein Ziel
Es ist seins
und es läuft weiter
Tag für Tag
ziemlich stabil
Strophe 3
Mittag allein, das Radio redet
über Dinge, die ihn nicht meinen
Kriege, Zahlen, Versprechen
alles bleibt irgendwo draußen
Er isst, was satt macht
nicht, was schmeckt
schaut auf die Uhr
und denkt kurz
dass der Tag fast geschafft ist
Strophe 4
Nach Feierabend der Supermarkt
gleiche Kasse wie immer
Die Kassiererin kennt seinen Namen nicht
aber sein Gesicht schon
Ein kurzer Blick, ein neutrales Lächeln
die Karte piept, er geht
Er denkt nicht darüber nach
wie lange das schon so ist
oder wie lange noch
Refrain
Es ist kein gutes Leben
kein schlechtes
kein Traum, kein Streit
Es ist seins
und es reicht
um morgens aufzustehen
jeden Tag
Überleitung
Zu Hause zieht er die Schuhe aus
stellt sie ordentlich hin
Setzt sich an den Tisch
isst etwas Einfaches
Stille, die nicht weh tut
aber auch nichts sagt
Ein Gedanke kommt kurz vorbei:
War das alles?
Er bleibt nicht
Strophe 5
Er macht das Licht im Bad aus
stellt den Wecker wieder
auf sechs vierzig
Nicht aus Hoffnung
nicht aus Angst
sondern weil morgen
auch wieder ein Tag ist
Letzter Refrain
Es ist kein großes Leben
kein kleines
kein, das man erklärt
Es ist einfach da
und er bleibt
ohne Grund
ohne Versprechen
aber ehrlich
Schluss
Dienstag, sechs vierzig.
Und es geht weiter.