Erwachsenwerden heißt oft, zu merken, dass niemand wirklich weiß, wohin es geht.
„Niemand hat die Karte“ erzählt von diesem stillen Moment dazwischen –
zwischen Erwartungen und Realität, zwischen Zweifel und dem Wunsch, endlich anzukommen.
Ein Song über das Suchen, das Stolpern und die leise Erkenntnis,
dass wir vielleicht alle nur lernen, Schritt für Schritt unseren eigenen Weg zu gehen.
Strophe 1
Anna schaut aus ihrem Fenster,
Lichter tanzen in der Stadt.
Sie dachte immer, große Menschen
haben einen Plan parat.
Als Kind glaubte sie an Antworten,
alles wirkt so klar und breit.
„Wenn ich groß bin, weiß ich alles“ –
doch die Wahrheit kommt mit Zeit.
Refrain
Niemand hat die Karte für das Leben in der Hand.
Alle tun nur so, als wär das Chaos gut geplant.
Jeder stolpert durch die Tage, doch wir gehen immer weiter.
Anna lacht und sagt: „Vielleicht macht uns genau das hier gescheiter.“
Strophe 2
Anna wohnt jetzt ganz alleine,
eine Wohnung viel zu groß.
Googelt, wie man Wäsche sortet,
fühlt sich dabei halb nervös, halb groß.
Ihr Chef wirkt stark und sicher,
doch sein Blick verrät: „Ich weiß es nicht.“
Und Anna merkt: Wir alle spielen
ein kleines Impro-Leben-Licht.
Refrain
Niemand hat die Karte für das Leben in der Hand.
Alle tun nur so, als wär das Chaos gut geplant.
Jeder stolpert durch die Tage, doch wir gehen immer weiter.
Anna lacht und sagt: „Vielleicht macht uns genau das hier gescheiter.“
Überleitung
In der Nacht fragt sie sich leise:
„Wird das morgen leichter sein?“
Doch dann lächelt sie ein bisschen,
denn wir wachsen Stück für Stück hinein.
Letzter Refrain
Niemand hat die Karte für das Leben in der Hand.
Alle tun nur so, als wär das Chaos gut geplant.
Und doch finden wir Momente, die das Herz ein wenig heilen.
Anna sagt: „Vielleicht ist das Geheimnis, einfach weiter hinzufallen — und wieder aufzustehen.“