„Der Raum“ ist eine Reise durch das eigene Bewusstsein. In einem inneren Raum begegnen sich drei Kräfte: das fühlende, rebellische Kind, der denkende Löwe, der Muster und Wahrheiten erkennt, und der stille Beobachter, der über allem steht. Der Song beschreibt den Versuch, Emotion, Verstand und Selbstwahrnehmung in Balance zu halten – und zeigt, dass selbst im inneren Chaos ein Kern existiert, der alles sieht und zusammenhält. 🧠✨
Strophe 1
In meinem Kopf steht ein weiter Raum
Kein Fenster, keine Wand aus Stein
Nur Nebel über kaltem Grund
Und irgendwo darin – bin ich allein
Doch wenn ich tiefer sehen will
Bewegt sich etwas im System
Drei Stimmen ohne Worte
Die mein ganzes Denken nehmen
Vor-Refrain
Und manchmal wird der Himmel dunkelblau
Die Fäden zieh'n sich durch die Nacht
Ich hör Gedanken lauter werden
Die keiner außer mir gemacht
Refrain
Da ist ein Kind aus Zorn und Feuer
Da ist ein Löwe, der alles versteht
Und über beiden steht der Beobachter
Der still über das Ganze geht
Der eine fühlt, der eine denkt
Der dritte hält das Gleichgewicht
Und wenn der Raum sich wieder öffnet
Dann finde ich zurück ins Licht
Strophe 2
Der Löwe sieht in jedem Muster
Eine Wahrheit, die sich zeigt
Er zieht die Fäden durch Gedanken
Bis die letzte Lüge schweigt
Doch wenn die Linien enger werden
Und die Logik alles frisst
Dann weiß ich, dass der Raum verdunkelt
Und kein Entkommen möglich ist
Vor-Refrain
Und irgendwo im Nebel steht
Das Kind, das niemals ruhig bleibt
Es brennt für alles, was noch zählt
Und alles, was die Welt vertreibt
Refrain
Da ist ein Kind aus Zorn und Feuer
Da ist ein Löwe, der alles versteht
Und über beiden steht der Beobachter
Der still über das Ganze geht
Der eine fühlt, der eine denkt
Der dritte hält das Gleichgewicht
Und wenn der Raum sich wieder öffnet
Dann finde ich zurück ins Licht
Überleitung
Und wenn die Mauern enger werden
Und der Himmel über mir zerbricht
Dann hebt der Beobachter den Blick
Und erinnert mich: ich bin das nicht
Ich bin der Raum zwischen den Stimmen
Die Ordnung im Gedankenmeer
Der, der sieht – was alle fühlen
Doch keiner sieht es so wie er
Letzter Refrain
Da ist ein Kind aus Zorn und Feuer
Da ist ein Löwe, der alles versteht
Und über beiden steht der Beobachter
Der ruhig durch die Stürme geht
Und wenn die Fäden wieder fallen
Und der Nebel leise weicht
Dann weiß ich: dieses innere Chaos
Ist genau das, was mich erreicht
Ein Ballon löst sich aus der Hand eines Kindes und steigt über eine Welt, die gleichzeitig laut, schön und verstörend ist.
Von oben sieht er Kriege, Fabriken, Mauern und Menschen, die aneinander vorbeileben.
Doch als der Wind ihn wieder zurück zur Erde trägt, begegnet er erneut einem Kind –
und plötzlich wirkt alles wieder einfacher.
Ein Lied über Perspektive, über das Staunen und darüber, was wir vielleicht vergessen haben, als wir erwachsen wurden.
Einleitung
Ich hing an einem Stand auf dem Jahrmarkt
Zwischen Spielzeug und Zuckerwatte
Ein Kind bleibt stehen
Zählt Münzen in seiner Hand
Der Verkäufer bindet den Faden fest
Und plötzlich gehöre ich ihm
Strophe 1
Wir laufen durch volle Straßen
Autos, Stimmen, Werbung überall
Das Kind hält meinen Faden hoch
Als hätte es einen Schatz gefunden
Doch der Knoten löst sich
Der Wind zieht stärker
Der Faden rutscht aus seiner Hand
Und ich steige über die Häuser
Das Kind wird kleiner unter mir
Bis ich es nicht mehr sehen kann
Refrain
Ich fliege über diese Welt
Und sehe, wie ihr miteinander lebt
Menschen schreien sich auf Straßen an
Während andere einfach weitergehen
Ich sehe Soldaten an Grenzen stehen
Und Raketen über dunklen Städten
Ich bin nur ein Ballon im Wind
Und verstehe eure Welt nicht
Strophe 2
Ich treibe über Fabriken
Rauch steigt in den Himmel
Der Fluss darunter ist grau
Und niemand scheint sich zu wundern
Ich sehe Wälder, die verschwinden
Maschinen fällen Baum für Baum
Lastwagen fahren Tag und Nacht
Und bringen alles irgendwohin
Auf einem Bildschirm sehe ich Zahlen
Menschen feiern steigende Kurse
Während andere ihre Häuser verlieren
Refrain
Ich fliege über diese Welt
Und sehe, wie ihr miteinander lebt
Zu viel Lärm und zu wenig Zuhören
Zu viel Besitz und zu wenig Zeit
Ihr baut Mauern aus Angst
Und nennt es Sicherheit
Doch von hier oben sieht man
Dass ihr alle auf derselben Erde lebt
Überleitung
Von hier oben gibt es keine Grenzen
Keine Flaggen, keine Linien
Nur Städte, Flüsse und Menschen
Die eigentlich zusammengehören
Strophe 3
Der Wind wird langsam schwächer
Ich sinke über einen kleinen Garten
Ein anderes Kind entdeckt mich
Und hebt meinen Faden auf
Es lacht einfach los
Und rennt über den Rasen
Als wäre ich das Größte auf der Welt
Letzter Refrain
Jetzt bin ich wieder nah am Boden
Und sehe die Welt durch Kinderaugen
Keine Kriege, keine Mauern
Nur Himmel über einem Ballon
Für dieses Kind bin ich ein Wunder
Nur Farbe, Luft und ein Stück Faden
Und für einen kleinen Moment
Ist die Welt genau richtig
Schluss
Das Kind hält meinen Faden fest
Und schaut nach oben in den Himmel
Und ich frage mich
Warum ihr Erwachsenen
Eine Welt baut
In der es irgendwann
Vielleicht keine Ballons mehr gibt
Sie nennen es Ordnung. Sie nennen es Schutz.
Doch zwischen den Worten liegt etwas anderes.
„Novitschek zum Frühstück“ ist ein Lied über Macht, Angst und die Art von Lügen, die so oft wiederholt werden, bis sie wie Wahrheit klingen.
Ein Song über das Gift von oben –
und über den Moment, in dem man sich entscheidet, es nicht mehr zu schlucken.
Strophe 1
Sie kippen jeden Morgen ihre Lügen in die Kehlen,
erzählen vom „Befreien“, während Städte untergehen.
Die Generäle zählen Körper wie andere ihr Geld,
und nennen jedes Opfer „notwendig fürs Vaterland“ – für ihre Welt.
Vor-Refrain
Wer sagt, was wirklich brennt, wird aus dem Bild gelöscht,
ein Name, der verschwindet, wenn die Wahrheit zu laut röchelt.
Refrain
Novitschek zum Frühstück – das Gift kommt von oben,
ein Staat, der seine Kinder mit Angst nach vorne schoben.
Sie nennen es Patriotismus, doch es riecht nach Grab und Pflicht,
Novitschek zum Frühstück – und nein, wir schlucken es nicht.
Strope 2
Panzer über Grenzen, und sie tun so, als wär’s normal,
als wäre ein toter Nachbar nur ein Kollateralschaden im Wahlprogramm.
Die Propaganda frisst die Seelen, die noch sehen können,
und wer „Krieg“ beim Namen nennt, wird zum Schweigen verbannt – für immer.
Vor-Refrain
Denn jedes Nein zur Macht klingt wie ein Schuss im Flur,
und jede Frage ist gefährlicher als die Front selbst, nur pur.
Refrain
Novitschek zum Frühstück – das Gift kommt von oben,
ein Staat, der seine Kinder mit Angst nach vorne schoben.
Sie nennen es Patriotismus, doch es riecht nach Grab und Pflicht,
Novitschek zum Frühstück – und nein, wir schlucken es nicht.
Überleitung
Wie viele Särge braucht ein Zarenreich,
bis ihm seine Krone bricht?
Wie viele Lügen trägt ein Volk,
bis es sagt: „Genug, wir wollen Licht.“
Letzter Refrain
Novitschek zum Frühstück – sie wollen uns betäuben,
doch wir halten ihre Wahrheit nicht mehr fest wie teure Eiben.
Ihr Schattenreich zerbröckelt, wenn ein freies Wort aufbricht,
Novitschek zum Frühstück – doch wir ersticken nicht.
Manchmal sind es die kleinen Dinge, die alles verändern.
Ein Lächeln, ein Lied, ein Moment, der kurz still wird –
und plötzlich fühlt sich das Leben wieder leicht an.
„Schön ist das Leben“ ist ein Song über genau diese Augenblicke,
die uns erinnern, dass das Gute oft schon da ist.
Strophe 1
Ein erster Kaffee, noch halb verschlafen,
die Sonne kitzelt durch den Fensterrand.
Ein Lächeln von ’nem Fremden auf der Straße,
und plötzlich fühlt sich alles leicht und warm an.
Ein Kind, das lacht, ganz ohne Grund,
ein Hund, der wild durch Pfützen springt.
Der Duft von Regen auf heißem Asphalt,
und dieses Lied, das in Gedanken klingt.
Refrain
Schön ist das Leben, in all seinen Farben,
in Stille, in Lärm, in tiefen Narben.
In jedem Moment liegt ein kleiner Zauber,
man muss nur still sein – und trauen zu glauben.
Schön ist das Leben – so wild und so weit,
und manchmal genügt schon ein Augenblick Zeit.
Strophe 2
Ein Lagerfeuer in der Sommernacht,
Gesichter glühen, Geschichten erwacht.
Der erste Schnee fällt lautlos sacht,
und die Welt wird kurz ganz still und sacht.
Ein Lied im Radio – Erinnerung pur,
das Herz schlägt schneller, du spürst die Spur.
Der Blick vom Berg ins weite Tal,
und plötzlich weißt du: Das Leben ist genial.
Refrain
Schön ist das Leben, im Großen wie Kleinen,
in Tränen, im Lachen, im Schweigen, im Weinen.
Im ersten Kuss, im letzten Tanz,
im Loslassen und in der zweiten Chance.
Schön ist das Leben – so zart und so klar,
es flüstert dir leise: Ich bin immer da.
Überleitung
Wenn du fällst – steh wieder auf,
denn auch im Dunkeln geht die Sonne auf.
Jeder Tag ist ein Geschenk, kein Muss,
ein neuer Anfang, ein kleiner Kuss.
Letzter Refrain
Schön ist das Leben – wenn du’s sehen willst,
wenn du atmest, fühlst und Lücken füllst.
Kein Tag kommt je zurück wie heut,
drum heb dein Herz – und sei bereit.
Denn schön ist das Leben – ganz ohne Frage,
in jedem Augenblick – an jedem Tage.