Musik

2026
Mir fehlt das Drama
Mir fehlt das Drama
2026 | Single

Früher war alles lauter. Gedanken, Gefühle, Musik.
Heute ist es stiller geworden – und genau darin liegt die Frage.

„Mir fehlt das Drama“ ist ein Lied über den Moment, in dem der Sturm nachlässt und man sich fragt, ob man etwas verloren hat – oder ob man einfach nur noch nicht gelernt hat, die Ruhe zu hören.

Ein Song zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Wut und Frieden.

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Strophe 1
Früher war mein Kopf ein Sturm
jede Nacht ein neues Lied
Worte kamen wie Gewitter
ohne dass man danach rief
Heute sitz ich mit der Gitarre
Stille hängt im Raum
und ich warte auf den Funken
doch er kommt einfach kaum

Vor-Refrain
Alles ist ein bisschen ruhiger
seit ich mich neu zusammensetz
und ich frag mich leise
ob ich etwas dabei verlier

Refrain
Mir fehlt das Drama
mir fehlt der Sturm
früher brannte jede Zeile
heute bleibt es still und stumm
Mir fehlt das Drama
die schlaflose Nacht
doch vielleicht hab ich den Frieden
nur noch nicht zum Lied gemacht

Strophe 2
Alte Songs von mir erzählen
von einem anderen Ich
der noch gegen Schatten kämpfte
die ich heute kaum noch seh
Manchmal leg ich sie wieder auf
und hör dem Fremden zu
und ich frag mich beim Zuhören
war das wirklich ich – oder nur Wut

Refrain
Mir fehlt das Drama
mir fehlt der Sturm
früher brannte jede Zeile
heute bleibt es still und stumm
Mir fehlt das Drama
die schlaflose Nacht
doch vielleicht hab ich den Frieden
nur noch nicht zum Lied gemacht

Überleitung
Vielleicht braucht jede Stille
nur ein anderes Ohr
vielleicht liegt ein neues Lied
schon längst irgendwo davor
Vielleicht muss ich nur lernen
anders hinzusehn
denn auch in ruhigen Wassern
kann ein tiefer Strom entstehn

Letzter Refrain
Mir fehlt das Drama
doch ich bleib noch hier
mit der Gitarre in den Händen
und der Stille neben mir
Mir fehlt das Drama
doch vielleicht genau
liegt irgendwo im Frieden
mein nächstes Lied schon laut

2025
Und keiner merkt, dass ich Wilhelm bin
Und keiner merkt, dass ich Wilhelm bin
2025 | Single

Er ist immer da für alle –
doch kaum jemand fragt, wie es ihm wirklich geht.

„Und keiner merkt, dass ich Wilhelm bin“ erzählt von einem Menschen,
der gibt, zuhört, trägt –
und sich dabei langsam selbst verliert.

Ein leiser Song über Überforderung, Einsamkeit
und den Moment, in dem man merkt,
dass man selbst irgendwo auf der Strecke geblieben ist.

Liedtext lesen

Strophe 1
Wilhelm steht früh auf, macht Kaffee für zwei,
doch der zweite bleibt kalt – keiner ist mehr dabei.
Er trägt ein Lächeln wie ’ne Rüstung im Gesicht,
doch darunter bricht’s – nur sieht man’s nicht.
Immer der Erste, der fragt: „Geht’s dir gut?“
Immer bereit, voller Pflicht und Mut.
Doch keiner fragt Wilhelm: „Wie geht’s eigentlich dir?“
Sein Herz – ein Raum ohne Tür.

Refrain
Er will die Welt retten, mit offener Hand,
steht für den Frieden, baut Brücken, kein Land.
Doch je mehr er gibt, desto leerer wird’s drin –
und keiner merkt, dass ich Wilhelm bin.
Er macht es allen recht – Tag für Tag,
bis ihn keiner mehr wirklich fragt.
Er lächelt für zehn, doch fühlt sich allein –
und fragt sich: Wann darf ich einfach nur ich sein?

Strophe 2
Er sagt „Ja“, wenn er „Nein“ fühlt, aus Angst vor dem Bruch,
stellt sich hinten an, macht den anderen Platz – wie ein Fluch.
Er hört sich Sorgen an, trägt Lasten wie ein Baum,
doch nachts liegt er wach – gefangen im Traum.
Der Freund, der Retter, der stille Held,
doch wer hält ihn, wenn er fällt?
Denn wer für alle da ist, hat oft keinen Ort,
und geht irgendwann einfach fort.

Refrain
Er will die Welt retten, mit offener Hand,
steht für den Frieden, baut Brücken, kein Land.
Doch je mehr er gibt, desto leerer wird’s drin –
und keiner merkt, dass ich Wilhelm bin.
Er macht es allen recht – Tag für Tag,
bis ihn keiner mehr wirklich fragt.
Er lächelt für zehn, doch fühlt sich allein –
und fragt sich: Wann darf ich einfach nur ich sein?

Überleitung
Zwischen Lauten der Welt und der Stille daheim,
sitzt Wilhelm allein – will niemandem mehr verzeih’n.
Er hat gelernt, man kann nicht jedem gefallen –
und verliert sich selbst beim Versuch, für alle zu handeln.

Strophe 3
Jetzt spricht er kaum noch, meidet das Licht,
schreibt Briefe an sich – doch schickt sie nicht.
Er wählt die Einsamkeit, weil’s dort ruhiger ist,
als in einer Welt, die vergisst, wer er ist.

Letzter Refrain
Er wollte nur helfen, war ehrlich, war gut,
doch am Ende fehlt ihm der eigene Mut.
Die Last auf den Schultern, das Herz längst dahin –
und keiner merkt, dass ich Wilhelm bin.
Er macht es allen recht – Tag für Tag,
doch wer bleibt übrig, wenn keiner ihn mag?
Ein Mann, der nur wollte, dass Frieden beginnt –
doch sich selbst darüber blind.